Kooperationen

KOOPERATIONEN

2022

Jana Kießer und Annemie Martin schlossen beide 2018 ihr Fotografiestudium an der Ostkreuzschule in Berlin ab. Als freie Fotografinnen leben und arbeiten sie in Berlin – seit März 2020 auch als Künstlerinnenduo.

Jana Kießer (*1989) lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin. 2018 schloss sie die Ostkreuzschule für Fotografie in der Klasse von Prof. Linn Schröder ab. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit Machtmissbrauch, sexualisierter Gewalt und Botanik auseinander. Ihre Serie „das bleibt unter uns“ wurde unter anderem bei Âme Nue in Hamburg, Maison de Heidelberg in Montpellier und auf AEG in Nürnberg ausgestellt. Das gleichnamige Künstlerinnenbuch stand 2019 auf der Shortlist des Kassel
Dummy Award und erhielt den Deutschen Fotobuchpreis in Silber sowie eine lobende Erwähnung der Deutschen Gesellschaft für Fotografie.
Seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 arbeitete Sie im Künstlerinnenduo mit Annemie Martin an der Serie „Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen“, die im August 2021 in Buchform bei SHIFT BOOKS erschienen ist.

Annemie Martin (*1990) lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin und Konstanz. Sie ist Absolventin der Abschlussklasse 2018 bei Werner Mahler an der Ostkreuzschule für Fotografie und derzeit Masterstudentin im Fach Fotografie an der HAW Hamburg bei Prof. Linn Schröder und Prof. Dr. Anke Haarmann. In ihren fotografischen Werken verhandelt sie sowohl politisch-soziale Komplexitäten
als auch gesellschafts-philosophische Phänomene. Wiederkehrende Inhalte sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, zwischenmenschliche Beziehungen sowie unterschiedliche phänomenologische
Begebenheiten, die eine gewisse Unergründlich- und Uneindeutigkeit bergen.
In ihrer aktuellen Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Anstieg des Meeresspiegels und sucht europaweit Orte auf, die 2050 überflutet sein werden.

»VON KARTOFFELROSEN UND BRENNENDEN BAUMKRONEN«

Ein fotografischer Dialog während der Corona-Pandemie mit Notizen, Gedanken, Erinnerungen und Träumen – März 2020 bis Mai 2021

Die Serie „Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen” von Annemie Martin und Jana Kießer reflektiert das veränderte alltägliche Leben während der Corona-Pandemie in Form eines fotografischen Dialogs mit persönlichen Texten. Meist 800 Kilometer voneinander entfernt – Annemie verbrachte einen Großteil der Coronazeit auf einer Insel im Bodensee, Jana in Berlin – führten die beiden Fotografinnen den Dialog mehr als ein Jahr lang.
Wie erleben sie die Pandemie auf dem Land, wie in der Stadt?
Annemie Martin und Jana Kießer haben Bilder für den Dauer-Ausnahmezustand gefunden: In assoziativen, poetischen Fotografien zeigen sie einander ihre Umgebung; der Bewegungsradius ist klein geworden und wird genau beobachtet. Persönliche Tagebucheinträge geben Einblick in innere Monologe. Flüchtige Gedanken, Erinnerungen und Träume bieten den Lesenden Projektionsflächen
und setzen sich immer wieder mit dem Ist-Zustand der Pandemie auseinander – Zukunftsängste,
Einsamkeit, Schicksalsschläge – wie wirkt sich diese Zeit im Privaten aus?

Das Buch enthält auch Raum für eigene Notizen der Lesenden – wir alle erleben diese einschneidende Zeit und dennoch macht jede*r eigene Erfahrungen.

↪︎ Dokumentation

Hera ist ein Berliner FLINTA* Skate Kollektiv, das zu Skatesessions am Maybachufer einlädt, Vorträge hält und verschiedenste kreative Workshops gibt.

SKATE’N’CREATE HERA SUMMER CAMP

Wochenend-Sommercamp, Skateboard Sessions und Kreativ-Workshops für Kinder und Jugendliche. Skaten, Hindernisbau-Workshop, Kreativ-Workshop (Zeichnen, Collage-Sessions, Stoffdruck, … ) mit Hera Skate.

↪︎ Dokumentation

Die Agricultures School (kollektive Experimente) ist eine Zusammenarbeit zwischen Zusammen in Neuendorf – S.A.N.D.E. e.V. und District*School Without Center, erdacht und organisiert von Åsa Sonjasdotter (Künstlerin, Forscherin und Mitglied von ABL), Kaya Thomas (Landwirtin und Mitglied von ABL und ELAN), LAWINE (Landwirtschaftskollektiv) und Suza Husse (Kuratorin, Mitglied von District*School Without Center e.V.).

»AGRICULTURES SCHOOL (KOLLEKTIVE EXPERIMENTE)
QUEER*FEMINISTISCHE GESCHICHTEN & DEKOLONIALES WISSEN«

Die agricultures school (collective experiments) verbindet künstlerische Ansätze, radikale Pädagogik und landwirtschaftliche Praktiken und Philosophien. Sie basiert auf der Geschichte des Gutshofs Neuendorf und seinem heutigen Leben als solidarischer Raum der Landwirtschaft und des Miteinanders, der eine Aufarbeitung der historischen Ereignisse in unserer Zeit ermöglicht. An zwei Workshopwochenenden mit Gesprächen, Vorführungen, Lesungen, Kochen und gemeinsamem Arbeiten werden landwirtschaftliches Wissen und experimentelle Formen des Lernens durch Kunst miteinander verbunden.  

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