Landschwärmer*innen

LANDSCHWÄRMER*INNEN

Künstler*innen schwärmen zu uns auf’s Land und werden für eine Weile ansässig: Gemeinsam mit Nachbar*innen und lokalen ehrenamtlichen Gruppen werden kooperative Arbeiten und Aktionsformate entwickelt, die über den Sommer den öffentlichen Raum bespielen. Interessierte sind eingeladen, sich mit Ideen und Anliegen an DoK 15518 zu wenden, um mit Landschwärmer*innen zusammengebracht zu werden.

ARTISTS IN RESIDENCE / 2022

AINO STRATEMANN

Aino Stratemann (*1965) ist freischaffende Künstlerin, Teil des Künstler_innen Netzwerkes Interarte und und der Ateliergemeinschaft kreative Kooperative im Schokoladen Berlin. Sie wohnt in Buckow, in der Märkischen Schweiz.

Sie arbeitet sowohl handwerklich unterstützend als auch frei schaffend für darstellende und bildende Kunst, für Film, Theater und Interventionen im öffentlichen Raum. Sie hat eine Ausbildung zur Tischlerin mit einer Weiterbildung in der Theatermalerei an der Opera National in Bordeaux.

Sie spielte und baute mit dem Teatro de los Sentidos in Berlin, Neapel, Amsterdam und München (1999 bis 2005), „Give a Way“, Deutsche Oper, Berlin (2015), arbeitete für verschiedene Filmproduktionen in der Ausstattung, u.a. für „Poll“ (2009) in Estland. Sie erstellt Installationen in Kooperation mit künstlerischen, sozialen und politischen Initiativen u.a. das Küchenradio für „Radiorevolten“ in Halle (2005) oder die Radioinstallation „Radio Heini“ im HDW Heinersdorf, Brandenburg (2019). Sie entwickelt vertikale und mobile Gartenmodule und die Installation „wandelnde Bäume“ (2017) für die Initiative „Stadt macht satt“ und die FU Berlin (2021).

Seit 2004 arbeitet sie als selbstständige Künstlerin in der Kulturellen Bildung, seit 2017 in der Jugendkunstschule FriX-Berg , Berlin. 2020 wurde ihr erstes lokalhistorisches Buchprojekt „Mario Magonio, Tagebuch einer Gefangenschaft“, in Buckow (Märkische Schweiz) veröffentlicht.

»RATSINFORMATIONEN FÜR DEN ALLTAGSGEBRAUCH«

↪︎ https://ratsinformationen.dok15518.org/

Heidi Vargensdottir ist Multimedia Künstlerin, die unter anderem von der Kunst des Gruselns und des Absurden fasziniert ist. Sie orchestriert gerne Erlebnisse mit Bildern, Klang, Stimme und anderen Sinnesimpulsen, wodurch Zuschauer*innen und Darsteller*innen zusammen in Räumen interagieren und Unerwartetes zusammen kreieren.

»DAS GRUSELHAUS«

Zu Halloween am 31.10.2022 verwandeln wir in Kollaboration mit Heidi Vargensdottir das HdW in ein schaurig schönes Gruselhaus.

Es ist ein Busbahnhof im Nirgendwo. „Dein Bus fährt an Terminal C. Aber pass auf, dass du den Bus kriegst. Wer weiß, ob noch einer kommt…?“ Im zweiten Stock sind die, die durch das Warten verrückt geworden sind. Auf den langen Fluren lauern gruselige Überraschungen und längst vergessene Gestalten. Die Schlägerei in der Kneipe dreht sich für immer im Kreis. Im Saal sind die, die vergessen haben, dass sie warten. Eine packt ständig ihren Koffer neu. Ein paar andere würfeln. Wenn die Glocke läutet, beginnt der fulminante Monsterball für alle, die es nicht mehr aus dem Spukhaus geschafft haben.